Suure Mocke I Sauerbraten
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Kategorie
Fleisch
Autor:
Taste and More Gewürze
Portionen
4
Kochen
2 Stunden 5 Minuten
Kalorien
127
Suure Mocke ist ein klassischer Schweizer Rinderbraten, der über mehrere Tage in Rotwein, Essig und Gewürzen beizt.
Die Wahl der Gewürze entscheidet dabei über den Charakter des Gerichts.
Das Ergebnis: ein mürber, aromatischer Sauerbraten mit Tiefe, klassisch dazu Knöpfli, Rotkraut oder Kartoffelstock.
Zutaten
Die Beize
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1 Zwiebel, grob geschnitten
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1 Lorbeerblatt
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4 Nägeli I Nelken
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1 TL Wacholderbeeren, gequetscht
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1 TL Piment, gequetscht
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1 TL Spirit of Spice TelliCherry Pfeffer, gequetscht, für die warme, tiefe Grundwürze der Beize
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800 ml Rotwein
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100 ml Rotweinessig
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1 Kg Rinderbraten
Die Sauce
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1 Rüebli I Karotte, grob geschnitten
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1 Stange Lauch, in Ringen
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ca. 100 g Sellerie, grob geschnitten
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Salz + Spirit of Spice TelliCherry Pfeffer, frisch gemahlen
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2 EL Bratbutter
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1 EL Mehl
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2 EL Tomatenpüree
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1 TL Thymianblättchen
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1 Zweig Rosmarin
Zubereitung
In einem Topf den Rotwein mit dem Essig und den Gewürzen aufkochen. Dabei sorgt der TelliCherry Pfeffer bereits für die warme, tiefe Grundnote des Gerichts. Auskühlen lassen
Den Rindesbraten in einen Gefrierbeutel oder eine Schüssel mit Deckel geben. Die Beize dazu giessen. Im Kühlschrank 5 Tage bis eine Woche durchziehen lassen
Kochen
Das Fleisch nach einer Wochen aus der Marin nehmen. Mit Küchenpapier abtrocknen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen
Die Marinade aufkochen, Achtung sie schäumt auf, durch ein Sieb abgiessen und beiseite stellen
Das Fleisch salzen und mit frische gemahlenem Spirit of Spice TelliCherry Pfeffer gut würzen, der der Sauce ihre runde aromatische Tiefe gibt.
In einem Bräter den Braten von allen Seiten scharf anbraten. Aus dem Bräter nehmen, auf einem Teller beiseite stellen
Lauch, Sellerie und Rüebli im Bratensaft anbraten
Mit dem Mehl betäuben, umrühren und Tomatenpürre hinzugeben.
Mit der gesiebten Marinade aufgiessen. Das Fleisch wieder in dazu legen. Mit Rosmarin und Thymian würzen.
Zugedeckt aufkochen lassen
Den Bräter in den vorgeheizten Ofen auf die 2.unterste Rille stellen. Während 2,5 Stunden schmoren lassen
Vor dem aufschneiden des Bratens eventuell nochmals abschmecken mit Salz und Pfeffer
Enjoy!
Notiz
💡 Gut zu wissen
Beim Suure Mocke entwickelt sich der Geschmack über Tage,
der Pfeffer in der Beize prägt das gesamte Gericht.
➡️ Tellicherry Pfeffer bringt eine warme, leicht nussige Tiefe,
die während der Marinierzeit in das Fleisch einzieht.
Mit gewöhnlichem Pfeffer bleibt die Beize deutlich eindimensionaler.
Der Tellicherry Pfeffer ist in diesem Rezept nicht nur ein Gewürz, er ist Teil der klassischen Aromabasis des Suure Mocke.
Er sorgt dafür, dass die kräftige Sauce rund wirkt und nicht spitz oder scharf.
Tipp: Zusätzlich frisch gemahlen am Schluss verwenden, das erzeigt noch mehr Tiefe und Frische gleichzeitig.
FAQ: Suure Mocke – Rinderbraten in Rotweinbeize mit Kräutern & Wurzelgemüse 🍷🥩🌿
Was genau ist "Suure Mocke"?
"Suure Mocke" ist ein traditionelles Schweizer Schmorgericht, bei dem ein Stück Rinderbraten über mehrere Tage in einer säuerlichen Rotweinbeize mariniert und anschliessend langsam geschmort wird. Der Name leitet sich vom „sauren“ Aroma der Beize ab.
Kann ich normalen Pfeffer für die Beize verwenden?
Ja, aber der Unterschied ist deutlich.
Der Pfeffer zieht mehrere Tage ins Fleisch ein.
Tellicherry sorgt hier für eine runde, warme Tiefe, die mit normalem Pfeffer so nicht entsteht.
Wie lange muss das Fleisch beizen?
Am besten 2 bis 3 Tage im Kühlschrank, so nimmt der Braten das Aroma der Gewürze und des Weins optimal auf. Wichtig: Das Fleisch sollte vollständig mit der Beize bedeckt sein, gelegentlich wenden.
Kann ich die Beize wiederverwenden?
Nach dem Marinieren wird die Beize abgesiebt und gekocht. Sie dient dann als Basis für die Sauce. Du solltest sie nicht roh weiterverwenden, da sie mit rohem Fleisch in Kontakt war.
Was bewirken die Gewürze in der Beize?
Die Mischung aus Lorbeer, Nägeli (Nelken), Wacholder, Piment und TelliCherry Pfeffer sorgt für Tiefe, Wärme und die typische herzhafte Würze des Gerichts. Die Zwiebel bringt Süsse und Balance zur Säure.
Wird das Fleisch durch die Säure zart?
Ja der Essig und der Rotwein machen das Fleisch mürbe und geschmackvoll. Durch das lange Schmoren wird es besonders zart und lässt sich später fast mit der Gabel zerteilen.
Wie gelingt die Sauce besonders aromatisch?
Die Sauce wird mit Wurzelgemüse, Tomatenpüree, Mehl und frischen Kräutern aufgebaut. Das Mehl bindet sie leicht, während das Gemüse Röstaromen beisteuert. Thymian und Rosmarin sorgen für den feinen Kräuterton.
Was passt zu Suure Mocke?
Klassisch mit Kartoffelstock, Knöpfli oder Polenta, dazu Saisongemüse oder ein herbstlicher Salat. Und natürlich ein Glas vom gleichen Rotwein, der auch in der Beize steckt.
Kann ich das Gericht vorbereiten?
Ja, ideal sogar! Suure Mocke schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn sich die Aromen vollständig entfaltet haben. Perfekt zum Vorkochen für Gäste oder Festtage.
Nährwerte
Portionsgröße
100 g
Kalorien 127,
Protein
9 Gramm,
Fett
5 Gramm,
Kohlenhydrate
2 Gramm,
Zucker
Gramm